Sicherer Start ins Berufsleben

Kreishandwerkerschaft Ingolstadt-Pfaffenhofen schult rund 150 Auszubildende in Arbeitsschutz und richtigem Verhalten im Handwerk

Sicheres Arbeiten, gegenseitiger Respekt und ein professionelles Auftreten gehören von Anfang an zu einer erfolgreichen Ausbildung im Handwerk. Deshalb organisierte die Kreishandwerkerschaft
Ingolstadt-Pfaffenhofen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres ein übergreifendes BG-Seminar für neue Auszubildende und Berufsanfänger. Rund 150 Teilnehmer aus Betrieben der Bauinnung, Maler- und Lackiererinnung, Elektro-Innung, Metzger-Innung, Metallbauer-Innung, Schreiner-Innung, Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) sowie Zimmerer-Innung nahmen an der Veranstaltung teil.
Zu Beginn begrüßten Kreishandwerksmeister Jürgen Seißler und Martina Bier, Leiterin des Bildungszentrums Ingolstadt der Handwerkskammer für München und Oberbayern, die jungen Handwerkerinnen und Handwerker. Damit startete die Veranstaltung mit einem klaren Signal: Eine gute Ausbildung beginnt nicht nur mit fachlichem Wissen, sondern auch mit dem Bewusstsein für Sicherheit, Verantwortung und ein respektvolles Miteinander.

Im Mittelpunkt standen zwei Themen, die den Ausbildungsalltag maßgeblich prägen: der Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie das richtige Verhalten im Betrieb und beim Kunden.

Sicherheit hat oberste Priorität

Gerade Auszubildende und Berufsanfänger sind besonders gefährdet, da ihnen häufig noch die Erfahrung fehlt, um Risiken im Arbeitsalltag richtig einzuschätzen. Umso wichtiger ist es, von Beginn an ein Bewusstsein für mögliche Gefahren zu entwickeln und Schutzmaßnahmen konsequent anzuwenden.
Im ersten Seminarteil informierte Thomas Mackenstein von der Firma MACKENSTEIN aus Berngau über Arbeits-, Unfall- und Gesundheitsgefahren sowie über Maßnahmen zu deren Vermeidung. Die Teilnehmer erhielten wichtige Hinweise für einen sicheren Arbeitsalltag und wurden dafür sensibilisiert, Gefahren frühzeitig zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln.

Knigge im Handwerk: Fachliches Können allein reicht nicht

Der zweite Schwerpunkt widmete sich dem Thema „Der Azubi im Betrieb und beim Kunden“. Serkan Engin von der Handwerkskammer für München und Oberbayern zeigte unter dem Titel „Knigge im Handwerk“, wie wichtig Motivation, Kommunikation und ein professionelles Auftreten für den Ausbildungserfolg sind.
Ob im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten oder beim direkten Kundenkontakt – das eigene Verhalten prägt den Eindruck, den ein Handwerksbetrieb hinterlässt. Dabei ging es unter anderem um den richtigen Ton, Augenkontakt und Körpersprache, ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild sowie die Fähigkeit, sachlich und fachlich korrekt auf Fragen zu antworten.

Auch der Umgang mit Kunden spielte eine zentrale Rolle. Denn wer freundlich, zuverlässig und respektvoll auftritt, trägt wesentlich dazu bei, Vertrauen aufzubauen und den guten Ruf des Handwerks zu stärken.

Fragen stellen ist ein Zeichen von Verantwortung

Eine wichtige Botschaft begleitete beide Seminarteile: Wer etwas nicht versteht, sollte den Mut haben, nachzufragen. Gerade in der Ausbildung ist es entscheidend, Unsicherheiten offen anzusprechen, statt aus Unwissenheit Fehler oder gefährliche Situationen zu riskieren.

Die Kreishandwerkerschaft Ingolstadt-Pfaffenhofen möchte mit dem jährlich ausgerichteten Seminar dazu beitragen, junge Menschen für die Herausforderungen ihres Berufsalltags zu sensibilisieren. Ziel ist es, ihnen nicht nur das notwendige Bewusstsein für Sicherheit zu vermitteln, sondern sie auch in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu stärken.

Bildunterschrift:
Rund 150 Auszubildende aus Betrieben verschiedener Innungen nahmen am BG-Seminar der
Kreishandwerkerschaft Ingolstadt-Pfaffenhofen teil. Im Mittelpunkt standen der Arbeits- und
Gesundheitsschutz sowie das richtige Auftreten im Betrieb und beim Kunden.
Foto: Max Foerster

Pressestelle i.A. Kreishandwerkerschaft Ingolstadt-Pfaffenhofen

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