Mann (22) droht mit Schreckschusswaffe – 14 Polizeistreifen im Einsatz

Polizei

Polizei sucht mit Großaufgebot nach Vorfall in einem Kiosk

Ein 22-Jähriger soll am Freitagabend eine Frau in einem 24-Stunden-Kiosk in Ingolstadt bedroht und beleidigt haben. Nach einer groß angelegten Fahndung nahm die Polizei den Mann am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) fest.

Vorfall in einem Kiosk

Gegen 21.40 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass sich ein Mann mit einer Schusswaffe am Rathausplatz aufhalten soll. Bei der anschließenden Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der 22-jährige Deutsche zuvor eine Frau in einem 24-Stunden-Kiosk bedroht und beleidigt haben soll.

Um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen, habe er eine Pistole vorgezeigt und sich anschließend entfernt.

Fahndung mit Großaufgebot

Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Zeitweise waren dabei 14 Polizeistreifen im Einsatz. Schließlich konnten die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen am Ingolstädter ZOB festnehmen. Die Pistole hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei sich.

Schreckschusswaffe im Auto gefunden

Bei der Durchsuchung seines im Innenstadtbereich geparkten Autos fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe samt zugehöriger Munition.

Der 22-Jährige konnte einen sogenannten Kleinen Waffenschein vorweisen, der ihn zum Führen der Schreckschusswaffe berechtigt. Dennoch muss er sich wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten. Außerdem wird seine Zuverlässigkeit im Zusammenhang mit dem Waffenschein überprüft.

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