Tag der Sternenkinder: ELISA Familiennachsorge lädt zur Gedenkfeier ein

Am 15. Oktober wird der Sternenkinder gedacht. Aus diesem Anlass lädt die ELISA Familiennachsorge zu einer Gedenkfeier an der Gedenkstätte für verstorbene Kinder im Klenzepark ein.

Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist der „Baum der Erinnerung“ nahe dem Turm Triva. Eingeladen sind Eltern und Angehörige, die ein Kind verloren haben – unabhängig vom Alter des Kindes oder den Umständen seines Todes. Auch Freunde sowie alle Menschen, die an diesem Tag innehalten und ihre Verbundenheit zeigen möchten, sind herzlich willkommen.

Am „Baum der Erinnerung“ können Besucher ein beschriftetes Symbol für ihr Kind anbringen. Die Symbole werden von ELISA vor Ort bereitgestellt.

Gestaltet wird die Feier von der Geschichtenerzählerin Ulrike Mommendey, unterstützt von Simone Haftel, Nadine Kotzur und Iris Modl. Geschichten und gemeinsame Momente des Innehaltens geben Raum für persönliche Gedanken und Gefühle.

Der Verlust eines Kindes, eine schwere Erkrankung oder eine Frühgeburt können Familien von einem Moment auf den anderen vor große Herausforderungen stellen. Die sozialmedizinische Nachsorge von ELISA Familiennachsorge bietet in solchen Situationen Unterstützung und Orientierung und hilft dabei, neue Wege für den Alltag zu finden.

Das Angebot steht allen Familien offen – auch wenn bislang kein Kontakt zu ELISA bestand. In einem ersten Gespräch wird gemeinsam geklärt, welche Unterstützung für die jeweilige Situation infrage kommt.

Für Simone Haftel, systemische Familientherapeutin und Traumapädagogin bei ELISA, steht die Familie als Ganzes im Mittelpunkt. „Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, Menschen zu führen, sondern sie zu begleiten“, beschreibt sie ihre Haltung.

Gemeinsam mit den Familien werden vorhandene Ressourcen sichtbar gemacht und individuelle Lösungswege entwickelt. Perspektivwechsel und kleine, machbare Schritte können dabei helfen, wieder Orientierung und mehr Stabilität im Alltag zu gewinnen.

Mit der Gedenkfeier am 15. Oktober möchte ELISA betroffenen Familien einen Ort des Gedenkens geben und zugleich darauf aufmerksam machen, dass Unterstützung auch dann möglich ist, wenn bislang kein Kontakt zu ELISA bestand.

„Niemand muss mit einer solchen Erfahrung allein bleiben. Auch Familien, die bisher keinen Kontakt zu ELISA hatten, können sich jederzeit an uns wenden“, sagt Simone Haftel.

Die Teilnahme an der Gedenkfeier ist für alle Interessierten möglich. Eine Anmeldung ist unter veranstaltung@elisa-familiennachsorge.de erwünscht.

Quelle: Vicky Müller-Toùssa, Pressestelle ELISA Familiennachsorge

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