Autofahrer stirbt nach mehreren Kollisionen – 18 Kilometer Stau in Richtung München
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A9 kurz vor Pfaffenhofen ist in der Nacht zum Donnerstag ein Autofahrer ums Leben gekommen. Die Autobahn war in Fahrtrichtung München zunächst vollständig gesperrt. Im morgendlichen Berufsverkehr bildete sich ein Rückstau von rund 18 Kilometern bis hinter die Anschlussstelle Langenbruck.
Gegen 2.50 Uhr ging zunächst über einen E-Call bei der Rettungsleitstelle die Meldung ein, dass ein Pkw-Fahrer auf der A9 in Richtung München vermutlich eingeschlafen und auf dem linken Fahrstreifen verunglückt sei. Wenige Minuten später gingen weitere Meldungen über einen Unfall an derselben Stelle ein.
Die kurz darauf eintreffende Streife der Verkehrspolizei Ingolstadt stellte fest, dass der Pkw zunächst auf dem rechten Fahrstreifen mit einem dort fahrenden Lkw kollidiert war. Anschließend schleuderte das Fahrzeug in die Mittelleitplanke und kam dort zum Stillstand.
Nach bisherigen Erkenntnissen stieg der Fahrer anschließend aus dem Pkw aus, vermutlich um etwas aus dem Kofferraum zu holen. Die Unfallstelle war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgesichert. Ein Transporter, der auf dem linken Fahrstreifen in Richtung München unterwegs war, prallte daraufhin frontal in das Heck des Pkw. Der Autofahrer wurde zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle.
Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ordnete die Sicherstellung der beteiligten Fahrzeuge an. Zudem wurde ein Gutachter an die Unfallstelle bestellt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
A9 inzwischen teilweise wieder freigegeben
Bis etwa 8.15 Uhr hatte sich der Rückstau auf rund 18 Kilometer bis hinter die Anschlussstelle Langenbruck aufgebaut. Seit 8.13 Uhr ist der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben. Der Verkehr wird derzeit über den rechten Fahrstreifen und den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Die zuvor eingerichtete Ableitung am Autobahndreieck Holledau wurde aufgehoben. Der Verkehr wird dort inzwischen langsam wieder zur Unfallstelle herangeführt.
Quelle Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt
Foto: Symbolbild

