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Begabtenförderprojekt „Reg10n der Zukunft“ geht in die nächste Runde

Schülerteams der 10. Jahrgangsstufe aller Gymnasien der Region 10 können sich bis 27. Oktober bewerben 

Nach einem erfolgreichen ersten Durchlauf im vergangenen Jahr startet das Begabtenprojekt „Reg10n der Zukunft“ im Schuljahr 2026/2027 in die nächste Runde. Es wurde im September 2025 von der Dienststelle der Ministerialbeauftragten (MB) für die Gymnasien in Oberbayern-West gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie dem Katharinen-Gymnasium Ingolstadt ins Leben gerufen und richtet sich an Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der 10. Jahrgangsstufe. Bewerben können sich die Jugendlichen als Team über ihre Schule bis zum 27. Oktober. Alle Gymnasien der Region 10 wurden hierzu über die MB-Dienststelle Oberbayern-West eingeladen. Für die Teilnehmenden entstehen keine Kosten.

Ziel des Kooperationsprojekts ist es, Jugendliche zu motivieren, gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen, eigene Standpunkte zu formulieren und in einem selbst erarbeiteten Workshop mit anderen Jugendlichen zu diskutieren. Begabte und politisch interessierte Jugendliche sollen so in der Entwicklung ihrer persönlichen Kompetenzen und in politischer Bildung unterstützt und auf ihre Rolle als verantwortungsbewusste Akteure in Gesellschaft und Politik vorbereitet werden. Begleitet werden die Teilnehmenden von erfahrenen Coaches der Universität, die inhaltliche und methodische Unterstützung leisten.

Bereits die Pilotrunde im vergangenen Jahr konnte eine äußerst positive Bilanz vorweisen: 17 Schülerinnen und Schüler des Descartes-Gymnasiums Neuburg an der Donau, des Gabrieli-Gymnasiums Eichstätt, des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt und des Reuchlin-Gymnasiums Ingolstadt setzten sich mit wichtigen politischen Fragen auseinander: Von der GenZ im demografischen Wandel über den Einfluss von Social Media bis hin zu Schule und Mündigkeit und der Frage nach der Relevanz der Demokratie in der Schule reichten die selbstgewählten Themen.
Für die Kooperationspartner leisten Austauschformate wie „Reg10n der Zukunft“ einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung: Die Ansichten der Jugendlichen und ihr Potenzial für die Zukunftsgestaltung sollen mehr Gewicht in Schule, Kommune und Universität bekommen. Die Beteiligung von jungen Menschen gilt es in allen Bereichen zu stärken, damit sie Selbstwirksamkeit erfahren und Vertrauen in demokratische Prozesse und das politische System aufbauen können.
Auch für die kommende Projektrunde hoffen die Veranstalter wieder auf großes Interesse, rege Beteiligung und ambitionierte Jugendliche. 

Die Ideenwerkstatt umfasst mehrere vorbereitende Veranstaltungen sowie eine zweitägige Abschlusstagung in Ingolstadt. Neben der Arbeit in den eigenen Teams erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in Moderations- und Präsentationstechniken und treten in direkten Austausch mit politischen Mandatsträgern und Fachleuten.

Stimmen zum Kooperationsprojekt:
Brigitte Grams-Loibl, Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberbayern-West: „Unsere Gymnasien sind Orte, an denen Zukunft entsteht. Mit unserem Programm ‘Reg10n der Zukunft’ bieten wir unseren begabten Schülerinnen und Schülern eine besondere Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern, komplexe Problemstellungen unserer Zeit anzugehen und politische Prozesse hautnah zu erleben. Unser Kooperationsprojekt zeigt eindrucksvoll, wie Schule, Hochschule, Politik und Gesellschaft gemeinsam Talente fördern können.“

KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien: „Gesellschaftliche Verantwortung und Engagement gehören zur DNA unserer Universität. Und es gibt zugleich eine wachsende Zahl junger Menschen, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren, die sich mit der gesellschaftlichen Transformation aktiv auseinandersetzen. Das Projekt ‚Reg10n der Zukunft‘ eröffnet uns die Möglichkeit, jene Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern, die sich Gedanken über aktuelle Herausforderungen machen und Initiative zeigen.“ 

Kultur- und Bildungsreferent Marc Grandmontagne: „Neben der gezielten Breitenförderung ist es unerlässlich, dass Schule heutzutage mit speziellen Programmen gerade auch auf die leistungsstarken Jugendlichen zu geht. Denn von guten Ideen und klugen Köpfen hängt die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ab. Für das Thema Bildungsgerechtigkeit sind daher auch Begabtenförderung und Fokussierung enorm wichtig. Davon profitieren langfristig alle.“

Schulleiter Dr. Matthias Schickel: „Als gastgebende Schule sind wir stolz, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem junge Menschen ihre Potenziale entfalten können. Dabei werden Schlüsselkompetenzen wie Problemlösung, kritisches Denken und Teamarbeit gefördert sowie Moderations- und Präsentationstechniken vertieft. Zudem wird ein Verständnis für demokratische Prozesse und bürgerschaftliches Engagement entwickelt.“

Pressestelle Stadt Ingolstadt

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