SPD will Ingolstädter Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Toleranz wieder sichtbar machen

Bündnis soll stärker aktiviert und bei der „Langen Nacht der Demokratie“ eingebunden werden

Die SPD-Stadtratsfraktion möchte das Ingolstädter Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Toleranz wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und schlägt Oberbürgermeister Dr. Michael Kern eine konkrete Aktivierung des Bündnisses vor.

Das Bündnis wurde im April 2024 auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Christian Scharpf von einer breiten Allianz aus Vereinen, Unternehmen, Hochschulen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Jugend- und Wohlfahrtsverbänden sowie demokratischen Parteien gegründet. Angesichts einer zunehmend polarisierten gesellschaftlichen Stimmung sei es wichtig, die gemeinsame Haltung für Demokratie, Vielfalt und Toleranz erneut sichtbar zu machen.

Die SPD schlägt dazu drei konkrete Maßnahmen vor: eine Medienkampagne mit Best-Practice-Beispielen aus Ingolstadt, einen gemeinsamen Aktionstag mit Unternehmen, Kammern und Gewerkschaften sowie eine stärkere Beteiligung des Bündnisses an der vom Stadtjugendring organisierten „Langen Nacht der Demokratie“ am 2. Oktober.

„Gerade in schwierigen Zeiten sollten wir sichtbar machen, was unsere Stadt zusammenhält und stärkt“, so die SPD-Stadtratsfraktion. „Ingolstadt lebt von Vielfalt, vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger und auch von Menschen mit Migrationsgeschichte, die in vielen Bereichen unverzichtbar für unsere Stadt sind.“

Die SPD betont, dass es dabei nicht um den Aufbau neuer Strukturen gehe. Vielmehr solle das bereits bestehende Bündnis mit Leben gefüllt und seine gemeinsame Haltung für ein demokratisches, vielfältiges und tolerantes Ingolstadt sichtbar bekräftigt werden.

Pressestelle SPD Stadtratsfraktion Ingolstadt

Foto: Archiv IN-direkt

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