Bei einer Leckage in der Müllverwertungsanlage in Mailing ist am Montagnachmittag Schwefelwasserstoff ausgetreten. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Verletzt wurde niemand, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr nicht.
Am Montag, 24. August, wurde die Feuerwehr gegen 13.45 Uhr über die automatische Brandmeldeanlage zu einem Betriebsgebäude der Müllverwertungsanlage alarmiert. Dort war Schwefelwasserstoff ausgetreten – ein Gas, das unter anderem durch seinen charakteristischen Geruch nach faulen Eiern wahrnehmbar ist.
Aufgrund der gemessenen Gefahrstoffkonzentration betraten Einsatzkräfte das Gebäude unter Chemikalienschutz. Gleichzeitig wurde ein Dekontaminationsplatz eingerichtet. Ein Trupp konnte unter Anleitung des Betreibers die Ursache der Leckage lokalisieren und die undichte Stelle abdichten. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr den betroffenen Bereich mit umfangreichen Messungen.
Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Feuerwehr bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Der Gasaustritt blieb auf den betroffenen Bereich innerhalb des Betriebsgebäudes begrenzt und hatte keine schädlichen Auswirkungen auf die Umgebung.
Gegen 18 Uhr konnte die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben werden.
Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr die Freiwilligen Feuerwehren Mailing, Haunstadt, Brunnenreuth, Haunwöhr, Hundszell und Stadtmitte sowie die Feuerwehr Großmehring, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und die Werkfeuerwehr Audi. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.
Quelle: Amt für Brand-und Katastrophenschutz/Schimmer
Foto: Archiv IN-direkt/MVA
