Mehr Aufenthaltsqualität, moderne Arbeitsplätze, ein Lesecafé oder neue Angebote für Jugendliche: Die Stadt Eichstätt und der Sankt Michaelsbund wollen die Eichstätter Bücherei 2027 umfassend neugestalten. Jetzt sind die Bürger/-innen gefragt. Bis zum 15. September können sie ihre Wünsche und Ideen einbringen.
Wie sieht eine Bücherei aus, in der man nicht nur gerne Bücher ausleiht, sondern auch gerne bleibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit das Team der Bücherei. Dabei soll nicht nur die Ausstattung und Möblierung moderner werden. Auch der Aufbau und Zuschnitt der Bücherei werden neu gedacht. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität deutlich zu steigern und zugleich mehr Service zu bieten – beispielsweise durch Möglichkeiten zur Bücherrückgabe außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Auch die Barrierefreiheit spielt bei den Planungen eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig soll die Bücherei künftig noch stärker ein Ort zum Lernen, Treffen und Begegnen werden. Angedacht sind unter anderem Arbeitsplätze, eine bessere Infrastruktur für Veranstaltungen, ein Lesecafé und eine eigene Jugendecke. So sollen auch neue Zielgruppen Lust bekommen, die Bücherei für sich zu entdecken.
Ein erster Entwurf mit zahlreichen Ideen aus dem Team liegt bereits vor. Bevor die Planungen weiter konkretisiert werden, sollen aber vor allem die Nutzer/-innen der Bücherei noch die Möglichkeit bekommen, Wünsche mit einzubringen. Deshalb sind alle Interessierten eingeladen, zu formulieren: Was fehlt bislang? Was würde den Besuch angenehmer machen? Und was sollte die Bücherei der Zukunft unbedingt bieten?
Bis zum 15. September können Wünsche über eine Wunsch-Box direkt in der Bücherei oder per E-Mail an mail@buecherei-eichstaett.de eingereicht werden. Besonders eingeladen sind Familien mit Kindern, gerne auch mit gezeichneten und gemalten Wünschen der Kleinen.
Unter allen Teilnehmenden verlost die Stadt eine Rathausturmführung. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, gibt auf seinem Wunsch in der Box eine Kontaktmöglichkeit an beziehungsweise ergänzt diese in der E-Mail.
Foto: Claudia Forster
Pressemitteilung der Stadt Eichstätt
