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SEK-Einsatz in Ingolstadt:
43-Jähriger
nach Schüssen in Haft

Waffe Schüsse

Nach einem Streit in Ingolstadt, bei dem eine Schreckschusswaffe zum Einsatz gekommen sein soll, sitzt ein 43-jähriger Deutscher in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Am Montagabend (10.08.2026) gegen 21 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung eines Zeugen ein, der ein Schussgeräusch sowie laute Stimmen aus der Nachbarschaft wahrgenommen hatte.

Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf einen 31-jährigen albanischen Staatsangehörigen. Dieser gab an, von einem Bekannten mit einer Schreckschusswaffe beschossen worden zu sein. Dem Vorfall war ein Beziehungsstreit zwischen dem 31-Jährigen und einer Frau vorausgegangen, in den sich der spätere Tatverdächtige eingemischt haben soll.

Verletzt wurde niemand.

Mehrere Stunden später konnte der Tatverdächtige mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos in einer Wohnung in der Mitterfeldstraße festgenommen werden. Auch dieser Einsatz verlief ohne Verletzte.

Bei einer anschließend auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt durchgeführten Wohnungsdurchsuchung stellten die Ermittler mehrere Waffen, darunter einen PTB-Revolver, sowie Betäubungsmittel sicher.

Der 43-Jährige wurde am Dienstag einem Richter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, anschließend wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Quelle: Polizeiinspektion Oberbayern Nord

Symbolbild

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