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UV-Index-Tafeln und Online-Vortrag für Ingolstadt

AOK - Pressefoto

Sonnen- und Hitzeschutz anpassenOnline-Vortrag am 20. August

Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die AOK Bayern das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren durch die UV-Strahlung stellt die AOK nochmals UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Christian De Lapuente, Dritter Bürgermeister der Stadt Ingolstadt und Beiratsvorsitzender bei der AOK in Ingolstadt.

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an sowie die passenden Schutzmaßnahmen. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so De Lapuente. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht.

In Ingolstadt stehen die Tafeln am Baggersee bei der BRK-Wachstation „Reiserhütte“, in der Donautherme Ingolstadt, im Freibad Ingolstadt, bei der Straßenambulanz St. Franziskus und jetzt neu auch am Auwaldsee bei der BRK Wachstation „Blaue Lagune“. Mit dabei sind unter anderem die BRK Kreiswasserwacht Ingolstadt und die Stadtwerke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH.Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. In Ingolstadt unterstützt das Projekt das Gesundheitsamt Ingolstadt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.

UV-Index gibt Orientierung

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bereits ab einem UVI von 3 (mittel) braucht die Haut Schutz. Vorrang haben Schatten und geeignete Kleidung, für unbedeckte Hautstellen empfiehlt sich zusätzlich Sonnencreme. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um etwa 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Bei der Kleidung gilt: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist und Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.

Online-Vortrag am 20.08.

Auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels mit besonderem Fokus auf den Hitzeschutz geht ein kostenloser Online-Vortrag ein, der von der AOK in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und mit freundlicher Unterstützung der vhs Ingolstadt am Donnerstag, 20.08.2026 von 19 – 20 Uhr angeboten wird. Referentin ist die Ärztin und Epidemiologin Hannah Otto. Eine Anmeldung per E-Mail bis 19.08. an gesundheitsregionplus@ingolstadt.de ist erforderlich.

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