Die FREIE WÄHLER Stadtratsfraktion lehnt die Einführung einer verpflichtenden Zusatzabgabe von 2 Euro auf Eintrittskarten des Stadttheaters Ingolstadt ab. Nach Auffassung der Fraktion muss die Stadt bei ihrer Gebührenpolitik mit gleichen Maßstäben handeln.
„Seit Jahren wird bei nahezu jeder Gebührenerhöhung argumentiert, dass bereits geringe Preissteigerungen zu einem Rückgang der Nachfrage führen können. Dann muss diese Argumentation auch für Theaterkarten gelten. Der Besucher bezahlt den Endpreis – unabhängig davon, ob dieser als Eintrittspreis oder Kulturabgabe bezeichnet wird“, erklärt Fraktionsvorsitzender Hans Stachel.
Die FREIEN WÄHLER sehen zudem keinen Sinn darin, eine neue verpflichtende Abgabe mit zusätzlichem Verwaltungsaufwand einzuführen. Sollte tatsächlich Spielraum für einen höheren Ticketpreis bestehen, müsse dieser angesichts der angespannten Haushaltslage konsequent genutzt werden, um das Defizit des Stadttheaters zu reduzieren.
„Wenn zwei Euro mehr pro Eintrittskarte vertretbar sind, dann sollten diese Einnahmen direkt dem Theaterhaushalt zugutekommen und nicht über eine neue Abgabe mit zusätzlicher Bürokratie verwaltet werden. Gerade jetzt braucht die Stadt eine konsequente und glaubwürdige Finanzpolitik“, so Hans Stachel.
Für die FREIE WÄHLER Stadtratsfraktion ist klar: Neue Pflichtabgaben lösen keine strukturellen Finanzprobleme. Statt neuer Bürokratie braucht Ingolstadt eine transparente Haushaltspolitik und eine konsequente Verwendung möglicher Mehreinnahmen zur Entlastung des städtischen Haushalts.
Pressestelle Freie Wähler Stadtratsfraktion

