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THW rückt gegen Algenteppiche an

Im Künettegraben werden Ein- und Auslauf von Algen und Wasserpflanzen befreit. Die Arbeiten sind Teil eines größeren Maßnahmenpakets zur Aufwertung des Festungsgrabens.

Nach dem wetterbedingt starken Wachstum von Algen und Wasserpflanzen wird das Technische Hilfswerk Ingolstadt den Künettegraben im Bereich des Ein- und Auslaufs von den Pflanzenmassen befreien. Die Arbeiten sind für Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Juli, vorgesehen. Falls erforderlich, werden sie am Samstag, 1. August, fortgesetzt.

Wie Thomas Schneider von der Stabsstelle Klima, Biodiversität und Donau erläuterte, bilden sich vor allem im Sommer dichte Algenteppiche. Sterben die Pflanzen ab und sinken auf den Grund, können beim Abbau unter sauerstoffarmen Bedingungen unangenehme Gerüche entstehen. Die Entfernung soll deshalb nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Aufenthaltsqualität rund um den Festungsgraben verbessern.

Das THW wird verschiedene Verfahren testen, um die Algen möglichst wirkungsvoll von der Wasseroberfläche zu entfernen. Der Einsatz dient zugleich als Übung, um geeignete Methoden und Abläufe für mögliche weitere Einsätze zu erproben. Ziel ist es, den Bereich am Ein- und Auslauf bis Freitagabend weitgehend freizuräumen.

Die Aktion ist laut Schneider jedoch nur ein Zwischenschritt. Noch in diesem Jahr soll nach derzeitiger Planung am Zulauf ein Absetzbecken entstehen. Es soll künftig Sedimente und Nährstoffe zurückhalten und damit das Algenwachstum langfristig verringern. Auch mit Blick auf das Festungsjubiläum 2028 soll die Künette als Naherholungsraum weiter aufgewertet werden.

Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist eine Mithilfe durch Freiwillige nicht möglich.

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