Eine Zeitreise aus Holz, Lehm und Leidenschaft
Es riecht nach Holz, Lehm und Rauch. Gedämpft fällt das Licht durch die Türen des mächtigen Langhauses. Für einen Moment scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Wer das vorgeschichtliche Erlebnisdorf Alcmona bei Dietfurt betritt, besucht kein Museum im klassischen Sinn. Hier wird Geschichte nicht nur gezeigt – sie wird gebaut, ausprobiert und mit Leben gefüllt.

Schon der Name Alcmona führt weit zurück. Er stammt aus dem Keltischen und bezeichnet die Altmühl als „stilles Wasser“. Der Fluss bot bereits vor rund 3.600 Jahren ideale Bedingungen für Siedlungen. Dass diese Zeit heute wieder erlebbar ist, begann mit einem Zufallsfund: 1998 entdeckten Archäologen beim Bau der Dietfurter Umgehungsstraße die Überreste eines bronzezeitlichen Langhauses mit einem Grundriss von acht mal zwanzig Metern.

Wer die Gründung von Alcmona vorantrieb, mit welchen Schwierigkeiten zu kämpfen war und wie sich alles in den letzten Jahren entwickelt hat, das erfahren Sie Ende Juli in unserer Augustausgabe unter www.in-direkt.de oder in der gedruckten Ausgabe, erhältlich an über 1.200 Auslagestellen in der Region.

