Neuer Präsident kündigt verlässliches gesellschaftliches Engagement an – Ingolstädter Kunstpreis und regionale Förderprojekte bleiben wichtige Schwerpunkte
Freundschaft ist für den Lions Club Ingolstadt mehr als persönliche Verbundenheit. Sie bedeutet auch, Verantwortung füreinander und für die Stadtgesellschaft zu übernehmen. Unter diesem Leitgedanken hat Dr. Carsten Schroen die Präsidentschaft des Lions Clubs Ingolstadt von Dr. Walter Röss übernommen. Das neue Lions-Jahr steht unter dem Motto „Freundschaft leben“.
Rund 70 Lions-Freunde, Partnerinnen und Leos waren zur feierlichen Amtsübergabe in den Golfclub Ingolstadt gekommen. Der traditionelle Sektempfang und die Rosenübergabe bildeten den festlichen Rahmen für einen Abend, an dem Rückblick, Dank und Aufbruch eng miteinander verbunden waren.
Der bisherige Präsident Dr. Walter Röss hatte das Amt in einer besonderen Situation kurzfristig übernommen und den Club mit großem persönlichen Einsatz durch das zurückliegende Jahr geführt.
Unter dem Motto „Erkunden wir unsere Schanz“ rückte er Ingolstadt, seine Institutionen und die Menschen, die die Stadt prägen, in den Mittelpunkt des Clublebens.
Past-Präsident Pieter Haas würdigte dieses Engagement mit sehr persönlichen Worten. Auch der neue Präsident dankte seinem Vorgänger ausdrücklich: „Walter Röss hat Verantwortung übernommen, als dies alles andere als selbstverständlich war. Er hat dem Club Ruhe, Verlässlichkeit und zugleich neue Impulse gegeben. Dafür gebühren ihm unser großer Respekt und unser herzlicher Dank.“
Mit seinem Jahresmotto „Freundschaft leben“ möchte Dr. Carsten Schroen den inneren Zusammenhalt des Clubs mit dessen gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. „Freundschaft darf sich nicht darin erschöpfen, dass man gerne miteinander Zeit verbringt“, betonte Schroen. „Sie gewinnt ihren eigentlichen Wert dort, wo aus Vertrauen gemeinsames Handeln entsteht – für Menschen, die Unterstützung benötigen, und für eine lebendige, solidarische Stadtgesellschaft.“
Ein besonderer Schwerpunkt soll weiterhin auf der Förderung von Kultur und gesellschaftlichem Engagement in Ingolstadt und der Region liegen. Dazu zählt insbesondere der Ingolstädter Kunstpreis, dessen nächste Verleihung im Rahmen der Nacht der Museen am 12. September vorgesehen ist.
„Kunst eröffnet neue Perspektiven, stellt unbequeme Fragen und schafft Räume für gesellschaftliche Verständigung“, erklärte Dr. Schroen. „Deshalb wollen wir uns dafür einsetzen, dass der Ingolstädter Kunstpreis und weitere bewährte Förderprojekte in der Region eine verlässliche Zukunft haben.“
Unterstützt wird der neue Präsident von seinem Vorstandsteam mit Dr. Matthias Heeschen als Erstem Vizepräsidenten, Dr. Christian Pacher als Zweitem Vizepräsidenten und Mitgliedschaftsbeauftragten, Matthias Wosnitzka als Sekretär, Wolfram Philipp als Schatzmeister sowie Hubert Randlshofer als Clubmaster. Das Lions Hilfswerk wird von Präsident Claus Langer, Sekretär Konrad Lintl und Schatzmeister Wolfram Philipp geführt.
Zum Programm des ersten Halbjahres gehören Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Medizin, Sport, Finanzwelt und Gesellschaft, ein erstes Lions-Kamingespräch sowie gemeinsame Veranstaltungen, die den persönlichen Austausch stärken sollen. Für Juni 2027 ist zudem eine Lions-Reise nach Hamburg geplant.
Im Rahmen der Amtsübergabe wurden auch langjährige Mitglieder ausgezeichnet: Dr. Fritz Kroll für 25 Jahre, Prof. Dr. Michael Wenzl und Peter Kössler für jeweils 15 Jahre sowie Stefan König für zehn Jahre Mitgliedschaft. Mit Dr. Michael Plaschke und Philip Hockerts nahm der Club zugleich zwei neue Lions-Freunde auf. Die traditionelle Aufnahmezeremonie wurde von Dr. Christian Pacher gestaltet.„Ein Club lebt von seiner Geschichte, aber ebenso von der Bereitschaft, immer wieder neue Menschen und neue Gedanken aufzunehmen“, sagte Dr. Schroen. „Wir wollen Bewährtes erhalten, offen miteinander diskutieren und dort konkret helfen, wo unser gemeinsames Engagement einen Unterschied machen kann.“
Pressestelle Lions Club Ingolstadt
