Der bayerische Masterplan Prävention wurde in Ingolstadt vorgestellt
Rund 50 Expertinnen und Experten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen haben an einer regionalen Präventionskonferenz in den Räumen der Volkshochschule Ingolstadt teilgenommen. Diese fand im Juni statt anlässlich der Vorstellung des neuen Masterplans Prävention für mehr Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitsförderung, Vorsorge und Früherkennung in Bayern.
Mit dem Masterplan Prävention setzt der Freistaat Bayern ein klares Zeichen für mehr Gesundheit und Lebensqualität und bildet die Grundlage dafür, Prävention in allen Lebensbereichen fest zu verankern. Er wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention u.a. in Zusammenarbeit mit den Ressorts der Staatsregierung, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und den Partnern im Bündnis für Prävention erarbeitet.
Das Gesundheitsamt hatte im Rahmen der Gesundheitsregionplus zur Konferenz eingeladen mit Unterstützung durch die Koordinationsstelle frühe Kindheit (KoKi) beim Amt für Jugend und Familie, die Stabsstelle Klima, Biodiversität und Donau sowie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention.
Zur Begrüßung betonte Isfried Fischer, Sozial- und Gesundheitsreferent der Stadt Ingolstadt, die Bedeutung von Partnerschaften im Bereich der Prävention und dankte den Vertreterinnen und Vertretern aus dem Gesundheitswesen, dem Sport, der Bildung und Wissenschaft, den Kammern, Krankenkassen sowie weiteren Einrichtungen und Verbänden für die aktive Teilnahme an der Konferenz.
Andreas Michel, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionplus, stellte anschließend die Schwerpunkte des Masterplans Prävention vor und ging dabei auf die zehn strukturellen und zehn gesundheitlichen Ziele des Masterplans ein.
Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in Kleingruppen über Bedarfe, mehr partnerschaftliche Zusammenarbeit und Handlungsansätze zu den Themen Gesundheitskompetenz, Psychische Gesundheit und Einsamkeit, gesunder Lebensstil, Klima und Gesundheit sowie Gesundheit und Pflege. Es entstanden neue Impulse, um Prävention stärker in den Alltag der Menschen zu integrieren und vorhandene Strukturen zu nutzen.
Neben der Auseinandersetzung mit dem Masterplan Prävention bot die Veranstaltung darüber hinaus Raum für Vernetzung und einen multiprofessionellen Austausch.
Der Masterplan Prävention und nähere Informationen dazu stehen zur Verfügung unter https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/.
Pressestelle Stadt Ingolstadt
