Nach langer Zeit ist es endlich so weit: Die Baugerüste sind verschwunden und der Vorplatz des Georgianums zeigt sich wieder in seiner historischen Kulisse. Unter den alten Linden haben bereits die ersten Besucher Platz genommen und genießen die besondere Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Ortes. Jetzt fehlt nur noch die Enthüllung des Marabu-Brunnens – dann ist das Ensemble wieder komplett.
Das Georgianum zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Ingolstadts. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1494 zurück, als Herzog Georg der Reiche das Kollegiengebäude stiftete. Zuvor hatte sein Vater, Herzog Ludwig der Reiche, bereits 1472 mit der Gründung der ersten bayerischen Landesuniversität den Grundstein für die lange Universitätsgeschichte Ingolstadts gelegt.



Mit der Sanierung erhält das Georgianum Schritt für Schritt seine neue Bestimmung. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt nutzt bereits Teile des historischen Kollegiengebäudes. Nach Abschluss der noch laufenden Arbeiten sollen auch die ehemalige Kapelle Peter und Paul als Veranstaltungssaal sowie die historische Fasshalle mit einer Gastronomie das Gebäude für Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit gleichermaßen öffnen.
Für viele Ingolstädter ist dieser Ort untrennbar mit Gummi Kraus verbunden. Das traditionsreiche Geschäft war in den 1980er Jahren weit mehr als nur ein Laden – es war eine feste Anlaufstelle in der Altstadt. Von Gummiwaren über Schrauben und Werkzeug bis hin zu Dingen des täglichen Bedarfs: Bei Gummi Kraus fand man fast alles.
Unsere Frage an euch: Wie sollte dieser Platz künftig genutzt werden? Wünscht ihr euch dort wieder mehr Gastronomie, vielleicht sogar einen Biergarten? Oder habt ihr andere Vorstellungen?
