Bauturbo nutzen – SPD fordert Wohnungsbaugipfel für Ingolstadt

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Einberufung eines Wohnungsbaugipfels, um die neuen Möglichkeiten des Bauturbos konsequent für Ingolstadt zu nutzen und den Wohnungsbau zu beschleunigen.

„Der Bauturbo bietet den Kommunen die Chance, den Wohnungsbau spürbar zu beschleunigen. Diese Möglichkeiten müssen wir jetzt entschlossen für Ingolstadt nutzen. Deshalb wollen wir alle relevanten Akteure an einen Tisch bringen und konkrete Maßnahmen vereinbaren, damit schneller bezahlbarer Wohnraum entsteht“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Quirin Witty.

Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Umwandlung leerstehender Büro- und Gewerbeimmobilien in Wohnraum liegen. Am 1. Juli 2026 ist zudem das Förderprogramm des Bundes „Gewerbe zu Wohnen“ gestartet. Für jede neu geschaffene Wohneinheit können bis zu 30.000 Euro Fördermittel beantragt werden. Diese finanziellen Anreize bieten die Chance, bislang ungenutzte Gebäude schneller in dringend benötigten Wohnraum umzuwandeln.

Auch innovative und flächeneffiziente Wohnformen sollen beim Wohnungsbaugipfel eine wichtige Rolle spielen. „Wir müssen offen für neue Wohnkonzepte sein. Modulares Bauen oder Tiny Houses können dort, wo sie sinnvoll sind, einen wichtigen Beitrag leisten und das Wohnungsangebot sinnvoll ergänzen“, betonen die SPD-Vorsitzende Karoline Schwärzli-Bühler und die SPD-Stadträtin Veronika Peters.

Vorbild ist der jüngst in München durchgeführte Wohnungsbaugipfel, bei dem Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft gemeinsam Maßnahmen für mehr und schnelleren Wohnungsbau beraten haben. Ein vergleichbares Format soll auch in Ingolstadt konkrete Projekte anstoßen – von der Umnutzung leerstehender Gebäude bis hin zu innovativen Wohnformen.

Der Wohnungsbaugipfel soll dabei nicht beim Austausch stehen bleiben, sondern konkrete Vereinbarungen hervorbringen, um schneller mehr bezahlbaren Wohnraum in Ingolstadt zu schaffen.

Pressestelle SPD Stadtratsfraktion Ingolstadt

Artikel teilen:

Verlinkte Themen: