Drei Fahrzeuge beteiligt, zwei Menschen verletzt
Ein Sekundenschlaf hat am Montagvormittag (29. Juni) auf der A9 in Fahrtrichtung München am Kindinger Berg zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Gegen 11.10 Uhr war ein 35-jähriger Fahrer eines Ford Transit auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Vor ihm fuhr ein 57-jähriger Düsseldorfer mit seinem Mazda, auf der mittleren Spur eine 28-jährige Münchnerin mit ihrem Wohnmobil.
Nach Angaben der Polizei schlief der Fahrer des Ford Transit für einen kurzen Moment ein und fuhr auf den vorausfahrenden Mazda auf. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Mazda um die eigene Achse, prallte gegen das Wohnmobil, anschließend gegen die Schutzplanke und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb schließlich auf dem Dach im Grünstreifen neben der Fahrbahn liegen.
Der Ford kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen, das Wohnmobil blieb auf der mittleren Fahrspur stehen. Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt, eine verletzte Person vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, musste jedoch niemanden transportieren.
Für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die A9 zeitweise vollständig gesperrt werden. Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 35.000 Euro. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kinding und Kipfenberg unterstützten die Einsatzkräfte bei der Absicherung der Unfallstelle.
