Ein kurzes, aber intensives Gewitter am Sonntagabend sorgte für mehrere zeitgleiche Einsätze der Feuerwehr Ingolstadt.
Während die ersten Einheiten der Berufsfeuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert wurden, rückte der verbleibende Halbzug gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Friedrichshofen, Gerolfing und Gaimersheim zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Vorwaltnerstraße nach Friedrichshofen aus.
Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl des Wohngebäudes. Gleichzeitig erhielt der Einsatzleiter die Information, dass sich möglicherweise noch eine ältere, nicht gehfähige Bewohnerin im zweiten Obergeschoss aufhalte und das Gebäude nicht selbstständig verlassen könne.
Umgehend wurde die Menschenrettung durch mehrere Atemschutztrupps eingeleitet. Parallel dazu begann die Brandbekämpfung über die Drehleiter, wodurch eine schnelle Eindämmung des Feuers gelang. Glücklicherweise stellte sich im weiteren Einsatzverlauf heraus, dass sich die betroffene Dame zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Gebäude befand.
Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte der Brand auf den Dachstuhl begrenzt werden. Die darunterliegenden Wohnungen blieben unbeschädigt, sodass die Bewohner nach Abschluss der Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen bereits wenige Stunden später in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Während die Berufsfeuerwehr gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Friedrichshofen, Gerolfing und Gaimersheim den Dachstuhlbrand abarbeitete, wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte zu einer funkenbildenden Straßenlaterne in der Steubenstraße alarmiert und beseitigte dort die Gefahrenstelle.
Kaum waren die Einsatzkräfte wieder einsatzbereit, wurden der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte erneut zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in ein Gymnasium in der Ingolstädter Altstadt alarmiert. Glücklicherweise stellte sich dieser Einsatz nach der Erkundung als Fehlalarm heraus.
Insgesamt zeigte der Sonntagabend erneut, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren ist, um auch mehrere zeitgleiche Einsatzlagen zuverlässig bewältigen zu können.
Amt für Brand- und Katastrophenschutz
