Exklusive Einblicke ins sanierte Werkstattgebäude

Lebensader des Museums und Schmuckstück der Stadt

Tag der offenen Werkstätten

Exklusiver Zutritt in das sanierte Kavaliersgebäude am Neuen Schloss
Umfangreiches Veranstaltungsprogramm


Samstag, 27. Juni 2026, 10.00 bis 16.00 Uhr

Nach einer umfangreichen Planungsphase begannen im September 2023 die Sanierungsarbeiten am Kavaliersbau des Neuen Schlosses. Ziel der Arbeiten war neben der statischen Rettung des Gebäudes die Ertüchtigung des Traktes für die Zwecke der Werkstätten des Museums. 2018 waren die Spezialwerkstätten aus dem Gebäude ausgezogen, da die statischen Probleme überhand genommen hatten.
Kernstück der Maßnahme waren umfangreiche Arbeiten an den Holzbalkendecken, Gewölbesicherung und Dachstuhlinstandsetzung. Desolate Bauteile wurden erneuert und Verbesserung hinsichtlich des Energiebedarfs erreicht. Nicht zuletzt war auch der Brandschutz zu verbessern und der Nutzung entsprechend anzupassen.
Die gesamte technische Installation, die zum größten Teil aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts stammte, wurde erneuert.

Die Treppenanlage vor dem Gebäude, die stark abschüssig war, wurde neu aufgeteilt und hergestellt, um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erreichen. Darunterliegende Abwasserleitungen wurden saniert und erneuert. 

All diese Maßnahmen fanden in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz statt. Die Zusammenarbeit war hier wie immer überaus konstruktiv und an Lösungen orientiert ausgerichtet.

Die Baumaßnahme wurde entsprechend des prognostizierten Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen. Die genehmigten 7,9 Millionen Euro mussten nicht vollständig abgerufen werden. Das Staatliche Bauamt hat auch bei dieser Baumaßnahme am Neuen Schloss (nach der Barrierefreiheit für das Hauptgebäude und die Machbarkeitsstudie für das Zeughaus) gezeigt, dass sich die exakte Vorplanung und Vorbereitung durch die Behörde wieder einmal auszahlt.
Die Einhaltung des Zeit- und Kostenplans gelang trotz größerer statischer Unwägbarkeiten, die im Verlauf des Bauablaufs auftraten.

Pressestelle Armeemuseum Ingolstadt

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