Die Freien Wähler Stadtratsfraktion setzt sich für einen offenen und ehrlichen Umgang mit der angespannten Haushaltslage der Stadt Ingolstadt ein. Mit einem aktuellen Antrag fordert die Fraktion die Installation einer dauerhaft sichtbaren Schuldenuhr am Eingang des Neuen Rathauses. Ergänzend soll auf der Internetseite der Stadt eine digitale Schuldenuhr eingerichtet werden, die die Entwicklung der städtischen Verschuldung transparent darstellt.
„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, wie sich die finanzielle Situation ihrer Stadt entwickelt. Eine Schuldenuhr schafft Bewusstsein für die Tragweite politischer Entscheidungen und erinnert uns als Stadtrat täglich an unsere Verantwortung im Umgang mit Steuergeldern“, erklärt FW-Fraktionsvorsitzender Hans Stachel.
Angesichts der schwierigen Haushaltslage sei es wichtig, die Entwicklung der Finanzen nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Schuldenuhr solle dabei nicht als Symbol der Resignation verstanden werden, sondern als Ansporn zu verantwortungsvollem und nachhaltigem Handeln.
FW-Stadträtin Angela Mayr betont: „Transparenz ist die Grundlage für Vertrauen. Wenn wir von den Menschen Verständnis für notwendige Entscheidungen erwarten, müssen wir offen und nachvollziehbar darstellen, wie sich die finanzielle Lage unserer Stadt entwickelt. Die Schuldenuhr kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.“
Die Freien Wähler sprechen sich dabei ausdrücklich für eine kostengünstige Umsetzung aus. Vorbilder für digitale Lösungen existieren bereits in anderen Kommunen, etwa in München.
Mit ihrem Antrag wollen die Freien Wähler erreichen, dass sowohl die politischen Entscheidungsträger als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung der städtischen Finanzen dauerhaft im Blick behalten.
Pressestelle Freie Wähler Stadtratsfraktion Ingolstadt
