Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, macht bei einer Versammlung der gewerkschaftlichen Vertrauensleute „Weil das jetzt zählt: Unsere Offensive für einen starken Sozialstaat“ am Donnerstag, den 21. Mai 2026, bei Audi deutlich: Ein starker Sozialstaat ist die Voraussetzung für Sicherheit, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit – mit guten Renten, einer zukunftsfähigen Pflege, starken Krankenkassen, besseren Bildungschancen, bezahlbarem Wohnen und einer verlässlichen betrieblichen Altersversorgung. Gerade in Zeiten von Transformation, wirtschaftlichem Druck und technologischem Wandel braucht es soziale Sicherung, die die Menschen nicht nur im Erwerbsleben, sondern auch darüber hinausträgt.
Die Erfahrungen bei Audi zeigen konkret, dass betriebliche Mitbestimmung, tarifliche Absicherung und gesellschaftliche Sozialpolitik zusammengehören – auch dort, wo es um die Anerkennung von Lebensleistung und um Sicherheit im Alter geht. Karola Frank, Vorsitzende des IG Metall Vertrauenskörpers bei Audi und stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, betont dazu: „Unsere Erfahrungen bei Audi zeigen: Wo Mitbestimmung stark ist, Tarifbindung gilt und Beschäftigte solidarisch zusammenstehen, werden soziale Fortschritte möglich. Das gilt auch für die betriebliche Altersversorgung: Gute Arbeit muss auch nach dem Erwerbsleben Sicherheit geben.
Genau diese betriebliche Erfahrung müssen wir in die gesellschaftliche Debatte um einen starken Sozialstaat tragen.“
Fotograf: Alfred Weck
Pressestelle IG Metall Ingolstadt
