Neue Vereinbarung bei der katholischen Kita IN gGmbH unterzeichnet
Ingolstadt – Was in den Einrichtungen der katholischen Kita IN gGmbH bereits seit langem gelebt wird, hat nun am 05.05. – dem Internationalen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – ein offizielles Fundament erhalten. In einem feierlichen Rahmen unterzeichneten Geschäftsführer Markus Schweizer, die Mitarbeitervertretung (MAV) und die Schwerbehindertenvertretung eine neue Inklusionsvereinbarung. Damit setzt der Träger ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung aller Mitarbeitenden – unabhängig von körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkungen.
Der Mensch steht im Mittelpunkt
„Wir wollen nicht nur von Inklusion sprechen, sondern sie aktiv leben“, betont Markus Schweizer. Für den Trägervertreter entspricht dieser Schritt dem christlichen Menschenbild: Jeder Mensch, geschaffen als Ebenbild Gottes, verdient die gleiche Achtung und Würdigung. Die Vereinbarung soll Mitarbeitende ermutigen, transparent mit Beeinträchtigungen umzugehen, um im Team das nötige Verständnis und die gesetzlich verankerten Rechte zu erfahren.
Starke Netzwerke und neue Chancen
Ein besonderer Dank galt Manuela Simon von der Schwerbehindertenvertretung, die als wichtige Schnittstelle zu Behörden fungiert und den Prozess maßgeblich vorangetrieben hat. Unterstützt durch den Integrationsfachdienst bietet sie für den Träger betroffenen Kollegen professionelle Begleitung. Denn, wie ein Zitat von Richard von Weizsäcker in der Vereinbarung mahnt: „Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem jederzeit genommen werden kann.“ vov
Ein starkes Zeichen für Inklusion: Gemeinsam für die Rechte der Mitarbeitenden bei der katholischen Kita IN gGmbH (v. l.): Birgit Grosse von der Mitarbeitervertretung, Geschäftsführer Markus Schweizer und die Schwerbehindertenvertretung Manuela Simon bei der feierlichen Unterzeichnung der neuen Inklusionsvereinbarung.
Foto: Verena Vogl
Pressestelle Kath. Kita IN gGmbH/Vogl
