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Handwerkstradition lebt weiter: Zimmerergesellen machen Station im Rathaus

Die Wanderschaft gehört zu den ältesten Traditionen des Handwerks. Nach der Ausbildung gehen Gesellen für mehrere Jahre „auf die Walz“, ziehen von Ort zu Ort, arbeiten in verschiedenen Betrieben und erweitern so ihr Können und ihren Blick auf ihr Gewerbe. Auch heute halten viele an den alten Regeln fest: kein fester Wohnsitz, Abstand zur Heimat, unterwegs mit Kluft, Hut und oft einem Wanderstock. 

Zwei Zimmerergesellen, Peter Schütze und Gregor Stoeckicht, haben in diesen Tagen bei Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll im Rathaus vorgesprochen. Wie in vielen Gemeinden erhalten sie auch in Ingolstadt ein kleines Wegegeld – zehn Euro pro Person. Kein großer Betrag, aber ein bewusst gepflegter Brauch: als Zeichen der Anerkennung für eine Handwerkstradition, die bis heute weiterlebt. 

Rund ein Dutzend Wandergesellen melden sich pro Jahr im Rathaus.

Pressestelle Stadt Ingolstadt

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