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Endlich Entlastung am Donau-Steg: Rampenbau hat begonnen

Der Übergang bei Mailing ist seit Ende März gesperrt. Die schwierigen Zugänge waren in Ingolstadt lange Thema – jetzt werden Rampen gebaut.

Jetzt wird umgesetzt, worüber in Ingolstadt seit Jahren gesprochen wird: Der Rad- und Gehweg-Steg unter der A9 bei Mailing bekommt eine barrierefreie Anbindung. An den Zugängen werden Rampen gebaut, damit die Donauquerung künftig deutlich einfacher nutzbar ist.

Der Übergang ist dafür seit Ende März komplett gesperrt. Fußgänger und Radfahrer müssen während der Bauzeit auf die Schillerbrücke ausweichen. Nach Angaben der Stadt sollen die Arbeiten im Juni abgeschlossen sein.

Für viele Ingolstädter war die bisherige Situation seit langem ein Ärgernis. Die Zugänge galten als steil, unpraktisch und schwer zu bewältigen – besonders für ältere Menschen, Kinder, Familien und Radfahrer mit E-Bikes. Auch im Arbeitskreis „Besser Radeln in Ingolstadt“ wurde das Thema immer wieder angesprochen. Dazu kamen über Jahre hinweg Hinweise und Anliegen aus der Bürgerschaft.

Dass der Umbau trotz der langjährigen Forderungen erst jetzt beginnt, hängt mit umfangreichen Vorbereitungen und zahlreichen Abstimmungen zusammen. Für viele Ingolstädter ist nun vor allem entscheidend, dass die lange diskutierte Lösung umgesetzt wird.

Die Kosten liegen laut Stadt bei rund 500.000 Euro. Gefördert wird das Projekt über das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ mit Mitteln von Bund und Freistaat.

Mit dem Rampenbau wird nun ein Problem angegangen, das in Ingolstadt jahrelang bekannt war. Künftig soll der wichtige Donauübergang unter der A9 deutlich leichter und alltagstauglicher nutzbar sein.

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