Die Welt ist ständig im Fluss. Nichts bleibt, wie es ist. Metamorphosen zeigen diese Verwandlungen. Die Faszination der Veränderung wählte Matthias Schlüter als Motto für die Ausstellung seiner Schülerinnen und Schüler im Kreuztor. Zugleich setzte er mit der Bildstörung einen zweiten Akzent. Sie durchbricht unsere gewohnte Art des Sehens, ein Bild schnell als Ganzes zu erfassen. Eine Bildstörung irritiert und weckt gerade dadurch Aufmerksamkeit. Das Bild wird spannender. Ein Riss, eine Überlagerung oder eine Unschärfe kann neue Fragen aufwerfen.
Bei der sehr gut besuchten Vernissage lud Matthias Schlüter in seiner Eröffnungsrede dazu ein, mit seinen Schülerinnen und Schülern über diese Aspekte ins Gespräch zu kommen. Einige von ihnen besuchen seine Kurse bereits seit dreißig Jahren. Die Ausstellung ist bis zum 19. April sonntags von 14 bis 18 Uhr und am Freitag, 17. April, von 15 bis 18 Uhr im Kreuztor zu sehen






















