Nachdem für das Osterwochenende warmes Wetter angesagt war, hat die Polizeiinspektion Ingolstadt im Stadtgebiet und an den bekannten Motorradstrecken zwischen Manching und Großmehring Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein 23-jähriger Motorradfahrer, der bereits auf der Staatsstraße zwischen Manching und Großmehring auffällig wurde, nachdem er die dortige Geschwindigkeitsbeschränkung missachtete und statt der angeordneten 80 km/h mit 130 km/h fuhr.
An der Einmündung südlich der Donaubrücke bog er in Richtung Irsching ab und beschleunigte unter Ausnutzung der gesamten Fahrbahnbreite auf bis zu 150 km/h. Diese Strecke war von der Unfallkommission 2024 als Unfallschwerpunkt eingestuft worden und in der Folge wurde die Geschwindigkeit auf 70 km/h reduziert, was eine Entschärfung der Situation in 2025 zur Folge hatte. Nachdem der Raser die zulässige Geschwindigkeit um mehr als das Doppelte überschritten hatte, erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen eines „verbotenen Kraftfahrzeugrennens“.
Zwei weitere Motorradfahrer mussten ihre Fahrzeuge vor Ort abstellen, nachdem an ihren Motorrädern technische Veränderungen festgestellt wurden und die Weiterfahrt unterbunden werden musste.
Im Stadtgebiet Ingolstadt wurden 5 Fahrzeuge angehalten, nachdem die Fahrer zu stark beschleunigten und damit unnötigen Lärm erzeugten, was jeweils einen Bußgeldbescheid zur Folge hat. Ein weiteres Fahrzeug wurde wegen nicht angepasster Geschwindigkeit angehalten, der Fahrer erhält neben einem Bußgeldbescheid auch ein einmonatiges Fahrverbot.
Polizeiinspektion Ingolstadt

