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AfD-Fraktion fordert ehrenamtlichen dritten Bürgermeister

Die AfD-Stadtratsfraktion Ingolstadt hat sich zur neuen Stadtratsperiode ab Mai 2026 positioniert. Nach Angaben der Fraktion soll das Amt des dritten Bürgermeisters künftig ehrenamtlich ausgeübt werden.

Nach Ansicht der AfD ist das Amt derzeit zu hoch besoldet. Die Entschädigung solle deshalb auf eine frühere Größenordnung reduziert werden. Zudem könnten bei vielen Terminen auch Referenten der Stadt die Rathausspitze vertreten, insbesondere bei Veranstaltungen mit fachlichem Bezug.

Die Fraktion verweist außerdem auf die angespannte Finanzlage der Stadt und sieht Einsparpotenzial in der Stadtspitze sowie bei städtischen Beteiligungsgesellschaften.

Mit Blick auf die Bürgermeisterwahl erklärt die AfD, Gespräche mit möglichen Kandidaten seien möglich. Diese könnten sich an die Fraktionsvorsitzenden Oskar Lipp und Günter Schülter wenden.

Die AfD geht nach eigenen Angaben davon aus, dass ihre Mitwirkung als zweitstärkste Fraktion im Stadtrat politisch umstritten bleiben wird.

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