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Young Jazz – nominiert für den Deutschen Jazzpreis

Young Jazz bringt die Welt des Jazz direkt zu Kindern und Jugendlichen – offen, lebendig und zum Mitmachen. Als fest etabliertes und stetig wachsendes Vermittlungsprogramm der Ingolstädter Jazztage schafft es inspirierende Begegnungen für junge Menschen unterschiedlichster Altersstufen – von den Kleinsten im Kindergarten bis zu Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen – und eröffnet ihnen neue kulturelle Erfahrungsräume.

Für dieses seit Jahren gelebte Engagement hat sich das Kulturamt Ingolstadt für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Sonderpreise – Musikvermittlung und Teilhabe beworben. Mit Erfolg: Young Jazz wurde nominiert für den Deutschen Jazzpreis 2026. Im April werden im Rahmen einer Preisverleihung die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Jazzpreises 2026 bekanntgegeben.

„Für das außerordentliche Engagement für den Jazznachwuchs in der gesamten Region wurden die Ingolstädter Jazztage nun für den renommierten Deutschen Jazzpreis nominiert“, sagt Matthias Neuburger, stellvertretender Amtsleiter und Mitarbeiter im Projektleitungsteam der Jazztage. „Darüber freuen wir uns natürlich sehr — zugleich halten wir die Nominierung für mehr als verdient, denn hier wird Beispielhaftes geleistet. Gerade jetzt muss sich Ingolstadt kulturell und künstlerisch weiterentwickeln, und eine nachhaltige Nachwuchsförderung ist dafür der wirksamste Weg.“

„Musikvermittlung ist für mich seit Jahrzehnten ein zentrales Anliegen und ein Schlüssel für die kulturelle Zukunft unserer Stadt — im Sinne von Community Music und echter Teilhabe über alle Milieus hinweg“, sagt Joey Finger vom Projektleitungsteam der Jazztage und Young Jazz. „Dass diese Arbeit nun Anerkennung findet, freut mich sehr. Zugleich ist das Kulturamt heute hervorragend aufgestellt: Es arbeitet fundiert, nachhaltig und orientiert sich an neuen, auch wissenschaftlichen Entwicklungen. Insgesamt hat eine starke Professionalisierung stattgefunden.“

Der Deutsche Jazzpreis richtet seinen Fokus auf die Vielfalt und Schaffenskraft der deutschen Jazzszene und würdigt mit Preisen in 22 Kategorien außergewöhnliche, künstlerische und innovative Leistungen im nationalen und internationalen Kontext. Die Auszeichnung wird bereits zum sechsten Mal verliehen. Im Falle eines Gewinns werden die Preisträgerinnen und Preisträger mit einer Trophäe und einem Preisgeld in Höhe von mindestens 10.000 Euro prämiert. Nominierte, die keinen Preis gewinnen, erhalten mindestens 1.000 Euro Nominierungsgeld. 

Young Jazz – gelebtes Engagement:
Formate wie „Jazz for Kids“ und „Brass in Class“ machten Jazz im Jahr 2025 unmittelbar spürbar: in mitreißenden Konzerten, bei denen Zuhören, Ausprobieren und gemeinsames Musizieren ineinandergreifen. In der „Young Jazz Session“ und den dreitägigen Workshops „Jazz an den Schulen“ mit 75 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurde Jazz schließlich selbst zur Bühne: Hier konnten Jugendliche ihre eigenen Ideen entwickeln, improvisieren, zusammenspielen – und erleben, wie aus Neugier echte musikalische Begeisterung wächst.

Gestaltet wurde Young Jazz 2025 von Lehrenden und Studierenden der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt (Österreich). Ihre Arbeit steht für eine zeitgemäße, internationale Form der Jazzvermittlung, in der künstlerische Qualität, pädagogisches Feingefühl und die Freude am gemeinsamen Entdecken selbstverständlich zusammengehören.

Pressestelle Stadt Ingolstadt

Foto: Archiv IN-direkt

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