Die Messe in D von Antonín Dvořák steht im Mittepunkt des nächsten Konzerts des Ingolstädter Motettenchors. Es findet am Samstag, 21. März, in der Kirche St. Anton (Münchener Straße 40) statt und beginnt um 19 Uhr. Regionalkantor David Kirschsieper begleitet das Ensemble dabei an der Orgel. Einige A-cappella-Stücke runden das Programm ab, das Eva-Maria-Atzerodt und Daniel Toledo Guillén in den vergangenen Wochen mit dem Motettenchor einstudiert haben.
Das Konzert eröffnen drei Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy: Der Chor wird „In der Passionszeit“ und „Zum Abendsegen“ vortragen und David Kirschsieper die Sonate in A-dur für Orgel. Hauptwerk des Abends ist die Messe für Orgel und Chor, die Antonín Dvořák im Jahr 1887 komponierte. Auf das intensive „Kyrie“ und das rasante „Gloria“ folgt mit dem ausführlichen „Credo“ das Herzstück der Messe. Einige Passagen des musikalischen Glaubensbekenntnisses sind ruhig und erzählerisch gestaltet, andere lautmalerisch. So werden die brutalen Hammerschläge der Kreuzigung und die Trauer über den Tod Jesu, aber auch die Freude über seine Auferstehung deutlich hörbar. Es folgen „Sanctus“ und „Benedictus“, beide schwungvoll vorgetragen und in jubelnden Hosanna-Rufen endend, bevor die Messe mit dem eindringlichen „Agnus Dei“ und der Bitte um Frieden ausklingt. Der Kraft und dem Volumen des gesamten Motettenchors mit mehr als 80 Sängerinnen und Sängern wird an einigen Stellen der Messe der zartere Klang eines kleinen Ensembles gegenübergestellt. John Taveners getragenes „Mother of God, here I stand“ beschließt den Abend.
Karten zum Preis von 20 Euro (ermäßigt 10 Euro) sind im Vorverkauf unter www.motettenchor-ingolstadt.de, bei den Chormitgliedern und unter www.ticket-regional.de erhältlich.
Bild: Bei seinem Probenwochenende im Februar in Pappenheim hat sich der Ingolstädter Motettenchor unter der Leitung von Eva-Maria Atzerodt (weißer Mantel) und Daniel Toledo Guillén (rechts) intensiv auf das Konzert am 21. März vorbereitet.
Foto: Ulrike Seitz
Pressestelle des Ingolstädter Mottenchors

