CSU Ingolstadt fordert Beteiligung an „Nationaler Reserve Blackout“

Die CSU Ingolstadt beantragt eine aktive Beteiligung der Stadt Ingolstadt am Aufbau der aktuell geplanten „Nationalen Reserve Blackout“ zur Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes.

Der Bund stellt ab 2026 Fördermittel für die Beschaffung mobiler Stromerzeuger und Netzersatzanlagen zur Verfügung, um Städte und Gemeinden besser auf großflächige und langanhaltende Stromausfälle vorzubereiten. Die erstmalige Beschaffung wird durch den Bund mitfinanziert.

Angesichts der Bedeutung Ingolstadts als Oberzentrum und Standort kritischer Infrastruktur sieht die CSU hier dringenden Handlungsbedarf und zugleich Chancen durch diese Initiative. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit lebenswichtiger Einrichtungen wie das Klinikum, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie zentraler Verwaltungsstrukturen im Krisenfall dauerhaft sicherzustellen.

Die CSU Ingolstadt beantragt beim Oberbürgermeister, unverzüglich den konkreten Bedarf zu ermitteln und macht den Vorschlag, je Stadtbezirk ein mobiles 100 KW Aggregat zu prüfen und die entsprechenden Förderanträge beim Bund unverzüglich einzureichen.

Die CSU-Fraktion wird hierzu nun auch einen Dringlichkeits-Antrag an den Oberbürgermeister stellen.

Altbürgermeister Albert Wittmann: „Ich war bis 2020 im Auftrag des Oberbürgermeisters zuständig für den Katastrophenschutz. Bereits damals gab es eine Arbeitsgruppe, um einen Stromausfall bis zu 24 Stunden in Ingolstadt beherrschen zu können. Wir hatten beispielsweise Notstromaggregate, Feldbetten und Katastrophenschutz-Lösungen angeschafft. Die Situation hat sich seitdem aber deutlich verschärft. Wir müssen nun auch mehrere Tage Stromausfall überbrücken können und nun deswegen zusätzlich mobile Notstromaggregate für unsere Stadtteile anschaffen.“

„Es gibt derzeit eine aktuelle Initiative des Bundes, wonach konkret die Beschaffung von Stromerzeugeraggregaten gefördert wird. Dies erfolgt aber nach dem Windhundprinzip. Wer zuerst beantrag, bekommt die Förderung und ist im Vorteil. Die Stadt darf also keine Zeit verlieren!“, ergänzt Stefan Huber, CSU-Kreisvorsitzender.

„Man sieht derzeit an Berlin, wie schwer eine moderne Gesellschaft von einem Stromausfall – noch dazu von einem mehrere Tage dauernden Ausfall – getroffen wird. Hier vorzusorgen und die Funktionsfähigkeit von beispielsweise Alten- & Pflegeheimen, Krankenhäusern und der grundlegenden Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen, ist oberste Aufgabe von Stadt, Freistaat und Staat.“, so Altoberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

„Wer jetzt nicht handelt, spielt mit der Sicherheit der Menschen! Wir müssen jetzt, obwohl wir ein Haushaltsdefizit haben, in die Vorsorge investieren. Schon alleine wegen der befristet


Pressestelle/CSU Stadtratsfraktion

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