Die BRK-Wasserwacht warnt eindringlich vor dem Betreten von natürlichen Eisflächen

Vorsicht Lebensgefahr!

Durch den Dauerfrost der vergangenen Wochen haben viele Seen eine Eisschicht gebildet, die aber nicht tragfähig ist. Die Eisdecke ist zu dünn und es besteht Einbruch- und damit Lebensgefahr. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen verliert ein ins Eis eingebrochener Mensch innerhalb kürzester Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken. Daher der dringende Appell: Eisflächen nicht betreten! Im Notfall die 112 wählen. 

Folgende Regeln rät die Wasserwacht im Ernstfall zu beachten:

• Laut um Hilfe rufen
• Vermeiden, dass man unter das Eis gerät
• So wenig wie möglich bewegen
• 112 rufen und Hilfe holen
• Eingebrochene Personen beruhigen
• Die eingebrochene Person nur mit Hilfe von Rettungsmitteln (Rettungsring, Ast oder Seil) retten und den Retter vom Ufer aus sichern
• Verunfallte Person wenn möglich an Land bringen und vor Kälte schützen. Bewusstlose in die stabile Seitenlage verbringen, ist keine Atmung mehr vorhanden ist eine Herzdruckmassage durchzuführen.

Die Ehrenamtlichen der Ingolstädter Wasserwacht bereiten sich jedes Jahr speziell auf winterliche Wassereinsätze und die Eisrettung vor. „Um für solche Fälle gerüstet, trainieren wir jedes Jahr die Eisrettung und trainieren weiterhin den Einsatz im kalten Wasser “, so der Vorsitzende der Ingolstädter Kreiswasserwacht, Alexander Wecker. 

Für Eisunfälle sind die Schnelleinsatzgruppen der Ingolstädter Wasserwacht mit Wasserrettern, Einsatztauchern und Eisrettungsgerät rund um die Uhr einsatzbereit und werden durch die Integrierte Leitstelle alarmiert. 

Bild: Eisrettungsübung, KWW Ingolstadt am Piusparksee

Pressestelle/Wasserwacht Ingolstadt

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