Eröffnung des Inklusionsspielplatzes „BUXI“
Heute Nachmittag war der Spielplatz der Gemeinnützigen Wohnungsbau am Buxheimer Weg nicht mehr wiederzuerkennen: Kinderlachen, gespannte Erwartung und eine gehörige Portion Stolz auf das Erreichte mischten sich zu einem besonderen Moment. Mit der Eröffnung des neuen Inklusionsspielplatzes „BUXI“ setzt die GWG zusammen mit der Stadt Ingolstadt ein wichtiges Zeichen für ein Miteinander, in dem Vielfalt selbstverständlich ist.

„Inklusion bedeutet, trotz unterschiedlicher Fähigkeiten gleichberechtigt teilzuhaben“, betonte Stadtrat und GWG-Aufsichtsratsmitglied Raimund Köstler. Sein Hinweis galt dabei besonders für die neuen Spielgeräte, die nicht nur die körperliche Entwicklung stärken, sondern auch das sensorische Erleben fördern. Genau das war das Ziel des Projekts, erste Überlegungen liegen ja bereits zwei Jahre zurück. Wie GWG-Geschäftsführer Alexander Bendzko berichtete, wurde „BUXI“ dank einer 50-prozentigen Städtebauförderung möglich. Insgesamt 300.000 Euro flossen in die Neugestaltung, gerade in Zeiten großer finanzieller Herausforderungen ein starkes Zeichen.

Mit spürbarer Begeisterung sprach Georg Beyer vom Büro der Landschaftsarchitekten über ihre Arbeit. Das Büro, gleich auf der anderen Wegseite gelegen, habe nicht nur viele Gedanken und Ideen in das Projekt eingebracht, sie spendeten für die Bauphase auch das benötigte Wasser und den Strom. Sie wollten einen Platz entwickeln, der Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren gleichermaßen begeistert. „Nicht für jeden alles, aber für alle etwas“, fasst Georg Beyer den Kerngedanken zusammen – ein Prinzip, das man an jeder Ecke des Platzes wiederfindet. Stadtbaurätin Ulrike Wittmann-Brand hob hervor, wie wertvoll dieses Projekt gerade in Zeiten eines strengen Sparkurses sei.

Als schließlich das offizielle Band durchschnitten war, gab es für die Kinder kein Halten mehr, ab sofort gehört er ihnen. „BUXI“ ist nun offiziell eröffnet – ein Ort, der verbindet, bereichert und Hoffnung schenkt.
Titelbild: Sabine Hartmann
