„unter uns“ – Marina Pohl
Ausstellungseröffnung in der Städtischen Galerie
Einen Lebensraum für die innere Wildnis schaffen – diesem Anliegen folgt Marina Pohl in ihrer Soloausstellung „unter uns“. In ihren Arbeiten koexistieren Wesen pflanzlicher, geistiger und menschlicher Natur. Sie verschmelzen und bieten einander Schutz, bilden ein Wir.
Die Künstlerin arbeitet mit dünnen Schichten aus Leim- und Ölfarbe auf Leinwand, lässt sie ineinandergreifen, sich überlagern oder wäscht sie stellenweise wieder aus, Sie öffnet Bildräume für subtile Zustände und Anteile des Selbst, die wir oft verborgen halten: Die Bilder werden zum Resonanzraum für das, was unter der Oberfläche wirkt, und doch ständig „unter uns“ ist.
In der städtischen Galerie im Theater in Ingolstadt werden von Donnerstag, 4. bis 28. September Marina Pohls Malereien, Grafiken und eine Rauminstallation zu sehen sein. Am Samstag, 13. September, um 20 Uhr findet im Rahmen der Nacht der Museen ein Gespräch mit der Künstlerin und die Präsentation des Ausstellungskataloges statt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen zuzuhören und mitzudiskutieren.
Marina Pohl (*1997 in Ingolstadt) lebt und arbeitet in Berlin. Ihr Studium, das sie am Mozarteum in Salzburg, bei Daniel Richter an der Akademie der Künste in Wien und schließlich bei Mark Lammert an der UDK in Berlin absolvierte, schloss sie im Juli diesen Jahres ab. Marina Pohl ist Preisträgerin des Klaus W. Sporer-Preises 2024.
Neben Ausstellungen in Salzburg, München und New York präsentierte Marina Pohl ihre Arbeiten in einer Duoausstellung in Zusammenarbeit mit der Delphian Gallery/Clovermill Residency in Holland (2025), mit der Kleinen Humboldt Galerie in Berlin („things we meet in
the dark“, 2024) und in einer Einzelausstellung im „Verein für Kunst der Gegenwart“ in Wien („Irrlichter“, 2019). 2026 steht eine Einzelausstellung im gemeinsamen Bundesausschuss Berlin bevor.
Ort: Städtische Galerie im Theater
Laufzeit: 4. bis 28. September
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Pressestelle/Stadt Ingolstadt