Was ist eigentlich Lindy Hop?
Lindy Hop, Balboa und Shag – Tanzen mit Herz und Geschichte
Swingdance steht für pure Lebensfreude, und in Ingolstadt gibt es seit einigen Jahren eine wachsende Szene rund um die swingende Jazzmusik. Im Zentrum steht der Lindy Hop, jener energiegeladene Tanz, der in den 1930er-Jahren in den Clubs von Harlem, New York, entstand. Er verbindet Elemente von Charleston, Jazz und Improvisation und macht vor allem Spaß. Wer einmal einen Swing-Out getanzt hat, spürt sofort den besonderen Mix aus Dynamik, Kreativität und Leichtigkeit.
Einer der bekanntesten Tänzer dieser Zeit war Frankie Manning, der mit seiner Ausstrahlung und seinem innovativen Stil den Lindy Hop prägte und später zu einer Schlüsselfigur des weltweiten Revivals wurde. Als der Tanz nach den 40er Jahren beinahe in Vergessenheit geraten war, entdeckten junge Enthusiasten in Europa und den USA seine Faszination neu. Heute gibt es fast überall eine Lindy Hop Szene.
Auch in Ingolstadt kann man Lindy Hop tanzen. Swingdance Ingolstadt (www.swingdance-ingolstadt.de) bietet Einsteiger- und Aufbaukurse, Social Dancing und Partys, bei denen die Freude am gemeinsamen Tanzen im Mittelpunkt steht. Neben Lindy Hop gehören auch Balboa und Collegiate Shag dazu – zwei weitere Stile, die das Swing-Spektrum bereichern.
Gerade für Menschen, die Lust auf einen lebendigen Paartanz abseits der „Mainstream-Musik“ haben, ist Lindy Hop ideal. Er ist voller Energie und schafft echte Begegnungen. Die Freude entsteht auf der Tanzfläche, wenn Führung und Folgen harmonisch ineinandergreifen und man sich gemeinsam zur Musik bewegt. Wer Swing tanzt, taucht ein in ein Stück Kulturgeschichte – und erlebt gleichzeitig einen Tanz, der aktueller nicht sein könnte.
Gastbeitrag von Fritz Lopian